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Glossar » Galalith

Handelname für einen hornartigen Werkstoff, auch "Kunsthorn" oder "Milchstein" genannt. 1885 hatten die deutschen Forscher Wilhelm Krische und Adolf Spitteler aus Kasein der Milch, dem Labkasein und Formaldehyd eine feste Verbindung gewonnen. Auf dieses halbsynthetische Duroplast erhielten sie 1897 bis 1900 zahlreiche Patente und konnten 1904 schließlich daran gehen, es auch industriell zu verwerten. Casein-Formaldehyd eignet sich hervorragend zur Imitation von Horn, für das ein großer Bedarf bestand. In Deutschland kam es als "Galalith" auf den Markt, die belgischen Handelsnamen waren "Caselith" oder "Lacolith", im Englischen "Erinoid", der gebräuchliche Name in den USA war "Ameroid".
Die Weltproduktion von Kunsthorn erreichte bis 1930 10 000t, das sind ein Viertel der Celuloid-Produktion. Milchstein wurde nur für kurzlebige Objekte verwendet, da es seine Gestalt veränderte und sehr feuchtigkeitsempfindlich war. Hauptanwendung war zunächst die Herstellung von u. a. Knöpfen und Schmuck, später auch für die Isolierung elektrischer Anlagen, insbesondere in Waffensystemen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges verlor es durch die Entwicklung neuer, vollsynthetischer Kunststoffe immer mehr an Bedeutung, denn diese waren erstens billiger in ihren Grundstoffen (erst Phenol, dann Erdöl) und zweitens weniger bröckelig.

Anleitung zur Herstellung von künstlichem Horn
Die älteste Rezeptur für Kunsthorn auf der Basis von Milcheiweiß wurde bereits 1530 schriftlich niedergelegt.
Zu dieser Zeit trafen sich der Schweizer Kaufmann Bartholomäus Schobinger und der bayerische Benediktinermönch Wolfgang Seidel im Hause der Fugger. Seidel, leidenschaftlicher Sammler und Herausgeber wissenschaftlicher Schriften, erfährt hier ein alchimistisches Rezept, das er später in seinen Schriften veröffentlichen wird: Das Geheimnis zur Herstellung einer „durchsichtigen materi...gleich wie ein schons horn“.
Hier das Rezept
„Nimm einen Ziegen- oder anderen Magerkäse, lass ihn einen ganzen Tag sieden; ... dann muss er abkühlen, bis sich ein dicker Brei absetzt; das Weiße, das wie Milch aussieht und obere schwimmt, wird abgegossen; was aber am Boden bleibt, darüber gieße wieder heißes Wasser, das man sieden lässt. Man rührt um, damit sich das Wasser wieder abscheidet. Und wiederholt dies so oft, bis keine weiße Masse mehr abgeschieden wird. Am Boden bleibt ein Stoff übrig, der zäh und durchscheinend ist wie Horn und aussieht wie Quark.“
Wie’s weitergeht erfährt man ebenfalls beim Pater Seidel:
„Dann lege den gereinigten Stoff in eine gut angewärmte Lauge und drücke ihn anschließend in eine Form. Nach dem Hineinpressen wird die Form mit dem Material in kaltes Wasser getaucht. Dort wird das Material hart wie Knochen und wunderbar durchscheinend.“
Seidel: „Wenn man es richtig gemacht hat, kann man damit Tischplatten, Tischgeschirr und Medaillons gießen – also alles, was man will.“ Aber Vorsicht: Man muss dem Ganzen eine Form geben, solange es noch warm ist: „Selbst wenn es bereits geformt ist, so kann man es dennoch verziehen, ohne das es Schaden nimmt. Sobald es aber erkaltet ist, darf man es nicht mehr biegen oder drehen, da es sonst wie Glas zerspringt.“

Siehe dazu:
Halsschmuck „Gansgurgel“, Jakob Bengel, Idar-Oberstein, um 1932

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