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VERKAUFT! Federdrehstuhl 'SE 40', Egon Eiermann, Wilde+Spieth, 1949-52.
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VERKAUFT! Federdrehstuhl 'SE 40', Egon Eiermann, Wilde+Spieth, 1949-52.

Entwurf: Egon Eiermann, 1949-52, Arbeitstuhl „SE 40“ (Prototyp „SE1"),
Ausführung: Wilde + Spieth, Oberesslingen.
Unterseite bez.: gestempelte Modellnrn. 03017, 0164.
Maße: Höhe der Lehne ca. 75 bis max. 90 cm; Breite der Sitzfläche bis 44,5 cm.

Stahlrohr, vernickelt, Sperrholz, lasiert, Rücken-Stellschraube und Kugelkopf des seitlichen Hebels aus schwarzem Bakelit.
Vierbeiniger Stahlrohrstand, metallisch beschichtet (originale Erhaltung aus den 50er Jahren), Standkappen aus Kunststoff, Schaft mit montiertem Formsitz, dreh- u. höhenverstellbar, gebogene Stahlrohrschlinge mit montierter, höhenverstellbarer Rückenlehne, Spiralmechanismus für die Beweglichkeit des Stellwinkels, Sitzfläche und Rückenlehne aus geformten Schichtholz, lasiert, Rücken-Stellschraube und Kugelkopf des seitlichen Hebels aus schwarzem Bakelit.

Normale Alters- und Gebrauchsspuren.

Der „SE1“ („SE40“) war im Nachkriegsdeutschland der erste seriell hergestellte Arbeitsstuhl aus bisher ungewohnten industriellen Werkstoffen wie plastisch geformtes Sperrholz, in der Kombination mit Stahlrohr und Kunststoff.
Er wurde 1949 auf der Stuttgarter Ausstellung „ Wie Wohnen?“ als Einzelobjekt „SE1“ präsentiert. Für Egon Eiermann war diese Ausstellung auch der Auslöser sich erstmals mit Entwürfen von Serienmöbeln zu beschäftigen.
Der dort auf der Ausstellung präsentierte Prototyp folgte in seiner plastischen Durchformung bereits den Sitz- und Lehnplatten seines dreibeinigen Formsperrholzstuhl „SE3“. 
Vgl hierzu Beitrag im Experten-Forum: Egon Eiermann - der deutsche Eames.
Der Arbeitsstuhl wurde drehbar, in mehreren Positionen höhenverstellbar, Sitz und Lehne federten, Höhe und Neigungswinkel der Lehne können verstellt werden. Mit leichten Abwandlungen konnte dieses Modell bereits ab 1950 auf den Markt gebracht werden.
Die Ausführung hatte die in Oberesslingen und in Wernau/ Neckar ansässige Fabrik „Wilde + Spieth“ übernommen. Als traditionsreicher, 1831 gegründeter Hersteller von Rollläden und Möbeln besaß man gute Erfahrungen in der kombinierten Verwendung von Holz und Metall. Dort war man gewillt den kompromisslosen Anspruch an die Form und eine hohe Materialqualität zu erfüllen zu entwickeln.
Nach etwa zweijähriger Entwicklungszeit und weiteren zwei Jahren Reifezeit an denen Verbesserungen und Ergänzungen vorgenommen wurden, kam das Modell unter der Bezeichnung „SE40“ auf den Markt. Dabei wurde die Sitz-/Lehnengarnitur durch eine stärker plastisch geformte Variante ersetzt. Auch stellte sich nämlich heraus, dass die oberen Beinansätze in der Wand der Federhülse zu wenig Halt hatten und diese daher durch einen plastischen Ring zu verstärken war. Beibehalten wurde die Mechanik der Höhenverstellung. Ein nach oben zu ziehender, dann mit einem Kugelkopf versehener Hebel bewegte eine im Rohr der Mittelsäule geführte Metallstange ebenfalls nach oben und entriegelte dabei einen horizontal liegenden Einraststift. Dem aus Kunststoff gefertigtem Kugelgriff, dessen Verbindungsstange mit dem Gestell schräg von oben betrachtet durch den Sitz verdeckt und die Kugel daher scheinbar wie schwebend wahrgenommen wurde, maß der Gestalter eine hohe ästhetische Bedeutung bei.

Da sein Material und besonders seine „organische“ Form in jener Zeit noch unbekannt in Deutschland waren, interessierte sich für ihn anfangs nur eine kleine, aufgeschlossene Käuferschaft. Im Jahr 1951 konnten gerade einmal 153 Stück abgesetzt werden. Zu den ersten Abnehmern gehörten häufig Architekten, berichtete Eiermann.

Seinerzeit war der „SE 40“ der fortschrittlichste Arbeitstuhl in Deutschland und Eiermann war mit dem Ergebnis, das in seiner plastischen Durchformung in Deutschland bisher ohne Beispiel war und auch lange blieb, so sehr zufrieden, dass er dieselbe Garnitur später auch für seine Stahlrohstühle „SE 68“ wählte. Der Arbeitsstuhl verband arbeitsgerechte Funktionalität, körpergerechte Formgebung, hohe Materialökonomie und elegantes Aussehen so überzeugend miteinander, dass es noch bis in die 70er Jahre hinein Vorbild für eine große Anzahl von Modellen anderer renommierter Hersteller blieb. Er bildete die fruchtbare Basis für nahezu alle anderen deutschen Hersteller der fünfziger und sechziger Jahre, die bis dahin an Modelle der 30er Jahre anknüpften, indem sie ihre Stühle mit hölzernen Flügelbeinen, massivhölzerner Sitz-/ Lehnengarnitur, leicht federnder Lehnenhalterung aus Bandstahl und einer Höhenverstellung mit zumeist einfacher Schraubmechanik ausstatteten.
Wilde + Spieth genossen bis zu Eiermann Tod im Jahre 1970 dessen Vertrauen. Sie durften als einzige seine Entwürfe – mit Ausnahme der Korbmöbel – ausführen. Und am Ende waren es etwa 35 Modelle.

Vgl. v.a. Ausst. Kat. Egon Eiermann, Die Möbel, Museum beim Markt, Außenstelle des Badischen Landesmuseums Karlsruhe, 1999, S. 80, Abb. 83 u. 84.

Preisreferenz: Quittenbaum , Auktion 90, 15.06.2010, Los 122, Taxe für 2 Stühle 1000 €.
Von-Zezschwitz,  Auktion 28, 25.11.2005, Nr. 159, Zuschlag 360 €.
Von-Zezschwitz,  Auktion 28, 25.11.2005, Nr. 160, Zuschlag 360 €.

Vorbesichtigung möglich nach Termin. Standort Berlin.

280,00 EUR
exkl.